Projekt

Gesundheit

Hebammen­zentralen für das Ruhrgebiet

Projektbeschreibung

Um die Versorgung mit Hebammenhilfe im Ruhrgebiet zu verbessern, sollen die Hebammenzentralen Service- und Vermittlungsstelle für Frauen sein und freie Kapazitäten von Hebammen wohnortnah koordinieren. Wesentlich dabei ist eine digitale Vermittlungsplattform inklusive App.

Maßnahmen

Zur Einrichtung weiterer Hebammenzentralen ist es notwendig, regional passende Verbände des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) auszuwählen, Räumlichkeiten auszustatten, Personal einzustellen, einzuarbeiten und Kontakt zu den örtlichen Hebammen, Gesundheitsämtern und weiteren Institutionen aufzubauen. Ein Pilot-
projekt in Bochum des ASB dient als Vorbild. Ein wesentlicher Schritt ist dabei, eine digitale Vermittlungs-
plattform inklusive einer App zu entwickeln und neu einzuführen, die es ermöglicht, eingehende Anfragen (Geburtstermin, Wohnort, Leistungswunsch) freien Kapazitäten von Hebammen zuzuordnen und anzuzeigen sowie E-Mails zu versenden. Über die digitalen Dienste können Frauen zusätzlich 24 Stunden am Tag Anfragen stellen und Antworten erhalten. Zudem erleichtert die digitale Komponente die Kommunikation zwischen allen Beteiligten erheblich. Die digitale Plattform wird für ganz NRW eingerichtet. Sie leistet somit einen wichtigen Beitrag zur flächendeckenden guten Versorgung mit Hebammenleistungen in unserem Bundesland und optimiert die Vermittlungsleistungen.

Laufzeit

Aufgrund der Ankündigung des Deutschen Hebammenverbandes im Februar 2020, zu Anfang April 2020 eine digitale Plattform zur bundesweiten Vermittlung von Hebammen einzurichten, wurde das geplante Landesprojekt mit gleichem Schwerpunkt als entbehrlich betrachtet. Die Vermittlungsplattform ist zwischenzeitlich in Betrieb genommen worden. Die von der Landesregierung verfolgte Zielstellung wird mit dem bundesweiten Vorhaben umgesetzt.