Projekt

Rechtsstaat

Sprach- und Kulturmittler für die Justiz NRW (SKM)

Aufbau eines Pools von SKM für die Justiz. SKM sollen die Kommunikation zwischen Mitarbeitenden der Justiz und Menschen mit Einwanderungsgeschichte unterstützen, indem sie in konkreten interkulturellen und religionsspezifischen Fragen mitteln.

Mehrwert:
Durch einen professionellen Umgang der Justiz mit gesellschaftlicher Vielfalt werden Zugänge zum Rechtsstaat erleichtert, das Vertrauen in Justiz und Rechtsstaat gestärkt und dadurch auch Teilhabe und gesellschaftlicher Zusammenhalt gefördert.

Vorgehen:
Bedarfsanalyse mittels Onlinebefragung von Bediensteten, Experteninterviews und Hospitationen von SKM. Auf dieser Grundlage werden die SKM justizspezifisch aufqualifiziert und können sodann im Rahmen des Pilotprojekts von Justizbediensteten „gebucht“ werden.

Nutzen für:
Zugänge zu Justiz und Rechtsstaat werden für Menschen mit Einwanderungsgeschichte erleichtert. Justizbedienstete können ihre interkulturelle Handlungs- und Kommunikationskompetenz ausbauen.

Wir freuen uns, dass durch die Arbeit der SKM die Partizipation und Chancengleichheit im Arbeitsfeld der Justiz NRW gefördert werden kann. So werden auch die Akzeptanz und das Vertrauen in den Rechtsstaat von Menschen mit Einwanderungsgeschichte gestärkt.
Klaus Stein, Projektleiter SKM der SprInt geG

Jüngste Entwicklung:
Die Bedarfsanalyse für die Berufsgruppen der Gerichtsvollzieherinnen und -vollzieher und des ambulanten Sozialen Dienstes ist abgeschlossen und diente als Grundlage für die Entwicklung eines Schulungskonzepts, mit dem die SKM zu „Justiz-SKM“ geschult wurden. Die Bedarfsanalyse für den Justizvollzug wurde eingeleitet.

Aktueller Stand:
Der Bericht zur Bedarfsanalyse ist kurz vor der Fertigstellung.
Die Aufqualifizierung der SKM zu „Justiz-SKM“ wurde abgeschlossen.

Ausblick 2022:
Pilotphase von SKM für die Justiz einschließlich regelmäßiger Qualitätsschleifen.

Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung der Mitarbeitenden der Justiz im Umgang mit Diversität. Es stellt aus unserer Sicht ein Leuchtturmprojekt dar, an dessen Ergebnisse wir große Erwartungen knüpfen.
Michael Schwarz, Geschäftsführer Stiftung Mercator (bis März 2022)

Meilensteine seit Projektstart

2020

  • Förderentscheidung der Stiftung Mercator
  • Ausschreibung und Vergabe

2021

  • Projektstart
  • Entwicklung des Schulungskonzepts