Projekt

Arbeit

Zukunftscampus – Bildungszentren von morgen

Ziel ist es, die Lernorte der beruflichen Bildung in einer neuen Campus-situation mit Hochschulen zu verzahnen, um den Austausch und Wissens¬transfer zwischen akademischer und beruflicher Bildung zu fördern.

Mehrwert:

Mithilfe der Verzahnung soll die Attraktivität der dualen Ausbildung auch strukturell gesteigert, Karrierewege der höheren Berufsbildung etabliert und Fachkräfte gewonnen werden. Der Campus soll Beschäftigte, Aus zubildende und Studierende für die zunehmende Digitalisierung ihrer Arbeitswelt fit machen, z. B. in Lernfabriken, Experimentierräumen, Digital Labs.

Vorgehen:

In einem offenen Verfahren sollen Zukunftscampus an bis zu sechs Stand­orten im Ruhrgebiet initiiert werden. Für einen Teil dieser Standorte können Einzelanträge zur Förderung von Anschubphasen über das Programm EU-/ESF-REACT gestellt und ab 01. August 2021 gefördert werden. In den Anschubphasen soll ausgearbeitet werden, mit welchem fachlichen oder the­matischen Profil ein Zukunftscampus sich orientiert, welche Partner mit­wirken, auf welche Ressourcen zurückgegriffen werden kann und wie der Zukunftscampus berufliche Bildung entwickelt und umgesetzt werden soll.

Nutzen für:

Junge Menschen in ihrem Einstieg in den Beruf und auch Betriebe. Die Attraktivität der dualen Ausbildung wird strukturell gesteigert, Karriere­wege der höheren Berufsbildung etabliert und Fachkräfte gewonnen. Berufs­kollegs, Überbetriebliche Bildungszentren (ÜBS), (Fach-)Hochschulen und Unternehmen können hier ihre Kompetenzen ergänzen und gemeinsam weiterentwickeln.

Mir liegen gute Aus- und Weiterbildungsperspektiven ebenso am Herzen wie die Fachkräftesicherung für die Unternehmen im Land. Für beides brauchen wir moderne Bildungszentren. Es ist ein Kernanliegen der Arbeitspolitik, diese fit für die Zukunft zu machen.
Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales

Jüngste Entwicklung:

Über das Programm EU-/ESF-REACT können jetzt Einzelprojekte gefördert werden, mit denen der Anschub für den Zukunftscampus an mindestens drei Standorten gewährleistet werden kann. Darüber hinaus ist mindestens ein Innovations- und Bildungscampus geplant, dessen Förderung aus dem 5-StandorteProgramm geprüft wird.

Aktueller Stand:

Die Einzelprojekte befinden sich in Vorbereitung.

Ausblick 2022:

Die Anschubkonzepte werden erarbeitet und spätestens im ersten Quartal 2023 abgeschlossen.

Meilensteine seit Projektstart

2020

Vergabe der Umsetzungs­studie Zukunftscampus Ruhr

2021

Veröffentlichung der Um­setzungsstudie „Zukunfts­campus Ruhr – Bildungs­zentren von morgen“ – mit beteiligten Akteurinnen und Akteuren, Netzwerken, Branchenschwerpunkten sowie Förder- und Finanzie­rungsmöglichkeiten