Beteiligung

Menschen machen Metropole
Gemeinsam das Ruhrgebiet nach vorne zu bringen, ist das Ziel der Ruhr-Konferenz. Deshalb ist es wichtig, die Menschen, denen das Ruhrgebiet am Herzen liegt, an diesem Prozess teilhaben zu lassen. Denn diejenigen, die vor Ort sind, wissen am besten, wo der Schuh drückt und haben spannende Ideen für die Zukunft der Metropolregion.

Vom 31. August 2018 bis zum 10. April 2019 haben Bürgerinnen und Bürger im Zuge der Ruhr-Konferenz über eine Online-Beteiligungsplattform ihre Wünsche und Vorstellungen für das Ruhrgebiet eingesendet. Über 3.600 Bürgerinnen und Bürger haben mitgeteilt, welche Themen ihnen am wichtigsten sind, und mehr als 300 Ideen eingereicht.

Ideen für das Ruhrgebiet

Über 300 Bürgerinnen und Bürger haben ihre ganz persönliche Idee für die Zukunft des Ruhrgebiets über die Dialogplattform eingereicht. Besonders wichtig ist den Ideengebern ein gemeinsames Nahverkehrssystem in der Metropolregion. Knapp ein Drittel der eingereichten Beiträge liefern Vorschläge für die Zukunft der Mobilität, z.B. ein einheitlicher Verkehrsverbund und Tarife für das ganze Ruhrgebiet, eine „Circle Line“ für die Region und eine optimierte Taktung. Für die Verkehrsinfrastruktur wünschen sich die Ideengeber vor allem den Ausbau der Elektromobilität sowie mehr Radwege. Auch für den Kampf gegen die Clankriminalität und die Stärkung des Rechtsstaats sowie der Polizei gab es zahlreiche Vorschläge. Alle Einreichungen wurden an die zuständigen Themenforen zur weiteren Bearbeitung weitergegeben und floßen so direkt in den Prozess der Ruhr-Konferenz ein.
 

Unsere Ideengeber und Ideengeberinnen

Unter den zahlreichen Ideen war auch die Idee von Anna Sophie Pietsch und Melanie Hagen, zwei engagierten Müttern aus Essen. Sie wollen mit ihren Verein Mother Hood e.V. werdende Mütter und frischgebackene Familien im Ruhrgebiet durch gute Versorgung und Betreuung während der Schwangerschaft, bei der Geburt und darüber hinaus, unterstützen.

Die Idee "Geburtshilfe Ruhrgebiet - Sicher in ein neues Leben" ist in den Projektvorschlag "Hebammenzentralen für das Ruhrgebiet" des Themeforums "Potenziale der Metropolregion für Gesundheit und Pflege nutzen" eingeflossen.

Auch Sebastian Schlecht reichte seine Idee für die Föderung der Grünen Infrastuktur im Ruhrgebiet bei der Ruhr-Konferenz ein. Der Archtiekt, der im Ruhrgebeit Zuhause ist, ist überzeugt, dass Wasser und Grünflächen der Schlüssel für die zuküftige Stadtentwicklung im Ruhrgebiet sind.

Die Idee "Kompetenz Grüne Infrastruktur" ist in den Projektvorschlag "Offensive Grüne Infrastruktur 2030" des Themenforums "Grüne Infrastruktur Metropolregion Ruhr" eingeflossen.

Erfahren Sie mehr über die zahlreichen Ideen der Bürgerinnen und Bürger.

Prioritäten für das Ruhrgebiet

Auf der Online-Beteiligungsplattform www.dialog.ruhr-konferenz.nrw haben 3.627 interessierte Bürgerinnen und Bürger ihre Priorität für das Ruhrgebiet gesetzt. Auf besonders großes Interesse stießen dabei die Themen Bekämpfung der Clan-Kriminalität, Fragen zur Mobilität sowie Bildungschancen unabhängig von Ort und Herkunft.

Erfahren Sie mehr über die Umfrage "Prioritäten setzen".